Fantasy Basel 2018: Reiche Beute für den VSPA

Drei intensive Tage voller neuer Bekanntschaften, phantastischen Büchern und einem Lesungsmarathon sind geschafft! Der SuB ist wieder aufgefüllt, der Keller voller Material für die nächsten Messen und die Arme voller blauer Flecken. Die Fantasy Basel  – oder FaBa – ist Hochsaison für den Verein Schweizer Phantastikautoren. Ein Rückblick aus Autoren(innen)sicht.

Volles Programm

Seit der ersten Messe rund um Comic- und Popkultur – an der ich von Carmen Capiti und Dorothe Zürcher zum ersten Mal von der Idee hörte, einen Verein für phantastische Literatur in der Schweiz zu gründen – wächst die Fantasy Basel jedes Jahr. 2018 zeigte sich das nicht nur mit dem dicht bepackten Programm – unsere Mitglieder Benjamin Rosenbaum, Julie Fritsche, Carmen Capiti, Sandra Berger, S. A. Lee, Lucie Müller, Julia Storm und meine Wenigkeit stellten einem meist kleinem, aber gutwilligen Publikum ihre Bücher vor – sondern auch mit prominenter Verstärkung für «unsere kleine Bücherabteilung» an der FaBa. Die Gastautoren Markus Heitz und Bernhard Hennen müssten zwar noch in die Schweiz ziehen, um in unserem Verein dabei zu sein, aber haben schon mal einen Beitrag in unserem Gästebuch da gelassen.

Heitz - Hennen

Rekordverdächtig

Unser Vereinsstand bewährte sich erfolgreich. Eine gute Mischung aus tollem Standort (Glück), dem neuen Standkonzept à la Mini-Buchhandlung (Planung), spannendem Schatzsuche-Event mit anderen Ständen (gut kopiert) und vielen engagierten Helferinnen und Helfern (einfach tolle Menschen) sorgte für einen Rekordbuchverkauf und viele neue Anmeldungen für den VSPA. Auch unser UFO-Maskottchen bekam jede Menge Namensvorschläge.

VSPA Maskottchen

VSPA Maskottchen

Die Freude am Samstagabend war unglaublich ansteckend und befreiend. An diesen Moment werde ich mich noch lange erinnern: Alle stehen müde, aufgekratzt und völlig fertig um unsere Bücherliste und zählen Striche, bis Carmen verkündet: «Wir haben über 100!» Die wochenlange Planung, alle Nervosität, alle Nachtschichten, all die Hektik haben sich mehr als ausgezahlt. Denn am Ende möchten wir mit der Fantasy Basel ja vor allem eines: Auf unseren Verein aufmerksam machen, indem wir Bücher zu den Leserinnen und Lesern bringen und neue Mitglieder für unsere Sache begeistern können.

Wachsen wir mit

Natürlich gibt es da noch die eine oder andere Kinderkrankheit. Gerade als Autoren spüren wir diese während den Lesungen, denn die Fantasy Basel ist und wird auch nie eine Buchmesse sein. Ein Wrestlingkampf mitten in der Halle, ein quietschend und schnaufend umherwandelnder Transformer, Lautsprecherdurchsagen für spannende Paneltalks: All das ist zwar ziemlich cool. Aber auch ziemlich problematisch, wenn die eigene Lesung nur eine dünne Trennwand entfernt stattfindet. Künstler-Workshops sind auch mega. Aber schwierig, wenn man Leute 40 Minuten lang bei Laune halten will.

Lesung Sandra Berger - "Geliebte Seele"

Lesung Sandra Berger – „Geliebte Seele“

Lesung Benjamin Rosenbaum - "Die Auflösung"

Lesung Benjamin Rosenbaum – „Die Auflösung“

Bevor ihr jetzt denkt: Nur nörgeln nützt nichts! Wir nehmen uns gerne an der eigenen Nase. Denn wie die FaBa wächst, so sollten auch wir mitwachsen. Als Aussteller darf und sollte man solche kritischen Punkte auch ruhig beim Feedback mit neuen Vorschlägen zur Sprache bringen. Damit die Fantasy Basel 2019 wieder neue Rekorde schlägt.

Ein grosses Dankeschön geht an Hans Jürg Stucki von der Ecoreal Schweiz, der unseren Vereinsstand gesponsert hat. Einfach so. Ohne Gegenleistung. Dank der finanziellen Entlastung war es uns möglich, in weitere Standmaterialen wie neue Bücherregale zu investieren. Vielen, vielen Dank!

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